Archive for the ‘Netzkultur’ Category

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Videospiel „Portal“ bis zum 24. Mai kostenlos downloaden.

Mai 15, 2010

Bis zum 24. Mai kann man kostenlos über die Steam-Plattform das First-Person-Knobelspiel „Portal“ downloaden.

Portal wird aus der Ego-Perspektive gespielt und ist ein reines Denkspiel. Es hat eine USK-Einstufung ab 12 Jahren. Wer’s nicht kennt, hier ein paar Infos zum Spiel von Wikipedia: „Ziel des Spieles ist es, mit dem Portal Device, einem Gerät, mit dem man interdimensionale Portale erstellen kann, verschiedene Aufgaben zu meistern und Hindernisse zu überwinden. […]

Der Spieler hat die Möglichkeit, sich selbst oder Gegenstände zu teleportieren, um damit bestimmte Aufgaben zu lösen. Zu Beginn des Spiels erlangt der Spieler nach und nach Kontrolle über das Aperture Science Handheld Portal Device, ein Gerät mit dem blaue oder orangefarbene Teleportationsportale per Schuss auf einer geeigneten Oberfläche erstellt werden können. Zu jedem Zeitpunkt kann nur höchstens ein Portal jeder Farbe existieren, ein neues ersetzt das alte. Materie – auch lebende, wie zum Beispiel der Spieler – und Licht kommen nach dem Eintritt in ein Portal ohne Zeitverzögerung aus dem anderen wieder heraus, Geschwindigkeit und Ausrichtung (bzw. Impuls und Drehimpuls) bleiben dabei unter Berücksichtigung des „Portal-Effekts“ erhalten. Zeigen beispielsweise die Portale in unterschiedliche Himmelsrichtungen, läuft man trotzdem aus dem Zielportal „geradeaus“ heraus, wenn man ins Ursprungsportal „geradeaus“ hineingelaufen ist.

Die Geschwindigkeit hineingeworfener Gegenstände bleibt auch erhalten oder wie im Spiel beschrieben wird:

Speedy thing goes in, speedy thing comes out. (Was schnell hineingeht, kommt auch schnell wieder heraus.)‘ „

Weitere Infos zum Download und Quelle der Meldung auf Cynamite.de: http://bit.ly/dnipJ3

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Wann, wenn nicht jetzt – wer, wenn nicht wir? Plädoyer für die Notwendigkeit einer Videospiele-AG an unserer Schule

März 31, 2009

Hier mal ein Artikel, den ich von unserer Schulhomepage cross-poste:

Man mag davon halten, was man will, aber es geht kein Weg daran vorbei: Videospiele sind ein großer Bestandteil der modernen Jugendkultur. Im vergangenen Herbst fanden auf dem Kölner Messegelände die World Cyber Games statt, die weltweit größten, jährlich stattfindenden E-Sport-Meisterschaften, d.h. sozusagen die Olympischen Spiele der professionellen Computerspieler. Und da, wo „gezockt“ wird, spitzen sich nicht nur die Ohren von leidenschaftlichen Spielern, sondern auch die von besorgten Medienwächtern und Jugendbeauftragten.

Somit rückten nicht nur Mannschaften aus aller Welt an, um sich in den verschiedensten Spielkategorien zu duellieren, sondern auch Medienwissenschaftler und Pädagogen aus ganz Deutschland, um an der parallel zu den WCG stattfindenden Tagung „Computerspiele Camp(us) Cologne“ teilzunehmen. Auch ich war dort – jedoch nicht, wie spaßhaft von manchen Schülern unterstellt, um mich am Joypad zu verausgaben, sondern um mir die Vorstellung verschiedener medienpädagogischer Projekte anzusehen.

Ich war gespannt, ob der auf diesem Forum geführte Diskurs eine einseitige Verurteilung von Computerspielen würde, wie sie oft bis dato im Fernsehen und anderen Medien praktiziert wurde. Im Laufe des Tages wurden dreizehn verschiedene Projekte vorgestellt, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Computerspiele beschäftigten. Trotz der Fülle an Informationen waren die Beiträge durchweg spannend und betrachteten die Thematik sehr differenziert. Es wurde keineswegs nur der Zeigefinger erhoben und die heutigen Jugendlichen als wandelnde Zeitbomben und Süchtige abgestempelt, sondern die anwesenden Referenten präsentierten sich als reflektierte, verständnisvolle, aber auch kritische Experten, die sowohl die Begeisterung der Spieler, als auch die von Skeptikern vorgebrachten möglichen Gefahren angemessen vertraten.

Angeregt durch den vielseitigen Input regte sich in mir der Gedanke, an unserer Schule eine AG zu gründen, die sich in ähnlicher Weise mit Enthusiasmus und Kompetenz verantwortungsvoll dem Thema widmet. Erste Kontakte wurden geknüpft, doch die alltäglichen Pflichten eines Lehrers ließen den Gedanken in den Hintergrund rücken. Dann passierte Winnenden. Die Öffentlichkeit nahm sich unter anderem auch des Themas Videospiele an. Ich vermisste ein wenig die Sicht der Schüler, auch wenn der Diskurs differenzierter geführt wurde als nach dem Amoklauf von Emsdetten. So nahm ich mir vor, die Planung besagter AG wieder aufzunehmen.

Aber warum braucht eine Schule eine Videospiele-AG? Zum einen ist es unbestreitbarer Fakt, dass Computerspiele Teil des Alltags unserer Schüler sind. Die AG bietet nun den Teilnehmern die Möglichkeit, sich einmal aus einem anderen Winkel mit Spielen zu beschäftigen. Wer sich schon immer einmal an Rezensionen versuchen wollte, bekommt hier die Gelegenheit, zusammen mit den anderen Mitgliedern einen Kriterienkatalog zu erarbeiten und daran orientiert und begleitet von einem Lehrer Artikel für eine neue Sektion der Homepage zu schreiben. Nicht nur erhält man so die Möglichkeit, anderen sein Hobby zu präsentieren, das ganze hat außerdem auch noch Übungscharakter für die Schule, denn eine Rezension muss schließlich die drei typischen Anforderungsbereiche einer Klausur (Zusammenfassung, Analyse und Meinung) beinhalten.

Des Weiteren kann die AG Aufklärungsarbeit leisten und zur Information der Mitschüler und Eltern dienen, indem sie Spiele vorstellt und Kaufberatung bietet. Last but not least soll sie auch ein Forum der Jugendlichen sein, um zu zeigen, dass sie verantwortungsvoll mit Spielen und modernen Medien umgehen können und nicht potentielle Amokläufer sind. Neben den regelmäßigen Rezensionen aller gängigen Spielegenres sind weitere Aktionen wie Berichterstattung von der diesjährigen Spielemesse GamesCom, eventuelle Podcasts für die Homepage und Infostände auf Schulfesten und -veranstaltungen vorgesehen.

Das HvB-Gymnasium war schon immer stolz auf das breite Spektrum an kulturellen und bildenden Angeboten. Mit der Videospiele-AG fügen wir nun unserem Profil einen weiteren innovativen Aspekt hinzu, der Brücken zwischen Eltern und Schülern, Fans und Kritikern, sowie zwischen Spaß und Ernst schlagen soll.

Fragen beantworte ich jederzeit gerne per Mail oder persönlich und freue mich auf das zahlreiche Erscheinen interessierter Schüler auf dem Infotreffen, dessen genauer Termin noch angekündigt wird.

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Twitter

März 16, 2009

Twitter ist so etwas wie ein Mini-Blog. Angemeldete Benutzer können Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen senden und die Nachrichten anderer Benutzer empfangen. Die Nachrichten werden „Updates“ oder „Tweets“ (engl. to tweet, deutsch zwitschern) genannt. Das soziale Netzwerk beruht darauf, dass man anderen Benutzern folgt (engl. „following“), das heißt die Updates anderer Benutzer abonniert. Benutzer, die einem Teilnehmer folgen, nennt man dessen „Follower“.

Wie bei einer SMS muss man sich also an das bare Minimum halten, was gerade den Reiz des Ganzen ausmacht. Man kann sogar vom Handy aus per SMS Beiträge schreiben. schreiben. Oft sind die Themen der Beiträge auch eher einfacher Natur,  was man gerade macht oder erlebt hat, z.B. „Korrigiere Klausuren, warum machen alle soviele Fehler beim Zitieren?“ oder „Habe gerade die beste Klausur meines Lebens gelesen. Der Schüler sollte direkt einen Lehrstuhl erhalten, Hut ab.“

Ich benutze Twitter seit kurzem auch und veröffentliche darüber zufällige Gedankengänge zwischendurch, kurze Hinweise an meine Leser und sende Nachrichten an andere Twitter-User.

Wer mir folgen will findet mich unter http://twitter.com/MrWieland. Meine zwei jeweils neuesten Tweets habe ich rechts unter der Überschrift „MrW @ Twitter“ in das Blog eingebunden. Bitte nicht wundern, wenn ein Beitrag mit „@Herr_Rau“ o.ä. beginnt, das ist dann eine Antwort an einen anderen Twitter-User. Bei Interesse einfach drauf klicken und auf Twitter weiterlesen.

Ach ja, Twitter ist natürlich kostenlos und werbefrei. Weitere Informationen auf Wikipedia.

Probiert’s mal aus und schickt mir Eure Twitter-Adresse.

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Aktuelle US TV-Serien kostenlos und legal online anschauen mit Hulu und Hotspot-Shield

September 21, 2008

Jetzt, da in den USA die neue Staffel von Heroes (und vielen anderen Serien) anläuft, dachte ich folgendes wäre für einige hier interessant.

Ich hatte ja schonmal beschrieben, wie man mit VeohTV online aktuelle TV-Serien ansehen kann. Nun, VeohTV funktioniert seitdem nicht mehr wie beschrieben, da die Sendungen auf Internet-Benutzer aus den USA beschränkt wurden. Dennoch wäre es für uns in Deutschland interessant, solche Dienste weiter nutzen zu können, da zum Beispiel viele Serien dort schon eine Staffel weiter sind (siehe Heroes ^^) bzw. hier noch garnicht laufen.

Die Lösung:

Auf der Homepage von Chip.de habe ich eine kostenlose Software gefunden, die die Internet-Verbindung eines Computers über einen amerikanischen Server umleitet (für die Technik-Interessierten, es wird ein VPN (Virtual Private Network) aufgebaut.

Auf der Seite Hulu.com kann man viele Serien online schauen, einfach mal ‚rumsurfen und man wird fündig. Das ganze ist legal, weil man nichts downloaden kann und die Seite offiziell von vielen Sendern unterstützt wird (z.B. NBC, FOX Comedy Central, PBS, etc. pp.). Das geht allerdings, genau wie bei VeohTV, nur für Leute, die in den USA wohnen. Aber dank Hotspot-Shield geht’s doch.

Wie geht das Ganze? Hier die Schritt für Schritt-Anleitung.

  1. Auf der CHIP-Homepage das Programm Hotspot-Shield herunterladen und installieren. ACHTUNG: Bitte dortigen Text lesen, der einige wichtige Erläuterungen gibt.
  2. Hotspot-Shield starten. Werbung am Anfang wegklicken, ebenso wie eingeblendetes Werbebanner. (Ja, das ist der Haken. Aber auch der einzige laut Chip.de)
  3. Auf Hulu.com eine TV-Serie heraussuchen, auf Vollbild schalten und genießen. 😉
  4. Wenn Ihr fertig seid, Hotspot-Shield wieder ausschalten.

Eine schnelle Internet-Verbindung sollte man natürlich haben.

Viel Spaß! 😀

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Homework Hero

Mai 18, 2008

Kein Kommentar nötig. 😉

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Alternativen zu Wikipedia

Mai 14, 2008

Im letzten Artikel schrieb ich ja etwas über die Nebenwirkungen von übermäßigem Wikipedia-Genuß. Vielleicht fragt Ihr Euch „Welche Alternativen gibt es?“

Nundenn, hier sind zwei:

  • Microsoft Encarta. Gibt’s in Deutsch und in Englisch und umfasst Enzyklopädie, Wörterbuch, Atlas uvm. Nicht alles ist zwar einsehbar, aber eine ganze Menge, ausserdem ist dieses Nachschlagewerk redaktionell bearbeitet, und nicht frei editierbar wie Wikipedia.
  • Universitätsseiten. Informationen hier sind meistens ebenfalls zuverlässig, da sie von Instituten, Dozenten und (nach Prüfung) auch von deren Studenten eingestellt werden. An diese Informationen kommt man am einfachsten über Google. hier gebt Ihr den Suchbegriff (ohne Anführungszeichen) ein, also z.B. „Utopia“ und „definition“ schon bekommt Ihr eine Definition. Bisher sind die Ergebnisse aber NOCH NICHT auf Unis beschränkt. Bei amerikanischen und britischen Universitäten ist das ganz einfach zu ändern, indem Ihr die Option „site:.edu“ (für amerikanische Unis) und „site:.ac.uk“ (für britische Unis) an den Suchbegriff hängt. Bei deutschen Unis ist das schwieriger, da es in Deutschland keine eigene Domain für Universitäten gibt. Daher hilft es oft, einen weiteren Suchbegriff wie „Universität“ beizufügen oder schlicht und einfach auf die Adressen der Ergebnisse zu achten, die zumeist so klingen wie „uni-koeln.de“ oder „fh-koeln.de“. Eine Suche per Google könnte also so aussehen:
  • Utopia definition site:.ac.uk
    oder
    Dystopia definition site:.edu

  • Eigentlich beziehe ich mich hier hauptsächlich auf elektronische Nachschlagewerke aus dem Internet, schließe mich aber voll und ganz dem ersten Kommentar zum Beitrag an: „Ich trau es mich ja kaum vorzuschlagen, aber der Gang in eine gute Bibliothek wirkt auch manchmal Wunder 🙂 Es ist erstaunlich, wie viele interessante und nützliche Dinge auf totem Holz existieren, die es bisher noch gar nicht im weltweiten Datennetz gibt…“ Absolut richtig. Geht ruhig mal in eine Bibliothek, die Uni Köln z.B. hat sowohl Bücher als auch aktuelle Zeitschriften aus allen vorstellbaren Fachbereichen. Wer hierzu nicht bereit ist, sollte sich meiner persönlichen Meinung nach zweimal überlegen, ob er eine Facharbeit schreiben will. (Danke an Tim Bartel für den Hinweis. ^^ )

Wer sich dennoch, trotz allem nicht von Wikipedia trennen kann, dem sei folgendes ans Herz gelegt. Ein halbwegs seriöser Wikipedia-Artikel gibt in den Fußnoten Quellen an. Folgt den Links, die hier angegeben sind und überprüft die Infos auf den Original-Seiten. Das dauert nicht viel länger und beeindruckt Euren Lehrer ungleich mehr, als wenn Ihr faul seid und das ganze von Wikipedia kopiert, da Ihr Euch wenigstens halbwegs kritisch mit der Materie auseinandersetzt.

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Kostenlose MP3s: Nine Inch Nails verschenken neues Album unter Creative Commons Lizenz

März 4, 2008

NIN Ghosts 400×400

Die Band (oder eher gesagt das Projekt) Nine Inch Nails veröffentlicht ihr neues Album „Ghosts I“ als kostenlosen Download in Creative Commons-Lizenz (Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0), das heisst, Ihr dürft es offiziell herunterladen, an Freunde weitergeben und remixen, solange Ihr die Urheber (=Band) nennt, kein Geld dafür verlangt und die Weitergabe eventuell veränderter Bestandteile unter ähnlichen oder gleichen Bedingungen ermöglicht. Die CD ist Teil eines mehrteiligen Konzeptalbums genannt „Ghosts I-IV“, das, wenn Ihr es komplett mit allen Teilen und nicht nur Teil I haben wollt, dann gekauft werden müssen. Auch wenn Ihr also mal Musik für Filmprojekte (egal ob privat oder in der Schule) braucht, könnt Ihr ruhigen Gewissens die NIN-Stücke verwenden und überall veröffentlichen, ohne Euch Gedanken um GEMA und Copyright machen zu müssen.

Ihr bekommt das Album HIER, dort auf den „Order“-Button klicken und „Free Download“ wählen. Nach Angabe Eurer Mailadresse bekommt Ihr einen Download-Link zugeschickt, unter dem Ihr eine Zip-Datei mit den Songs, Album-Art, Booklet etc findet.

NIN Ghosts Banner

Interessant ist, dass immer mehr Musikfirmen und Bands das Internet als Promotion-Medium entdecken und viel Material auch kostenlos herausrücken, um Alternativen zum illegalen Download zu bieten. Hoffentlich geht dieser Trend weiter.