Archive for März 2009

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Wann, wenn nicht jetzt – wer, wenn nicht wir? Plädoyer für die Notwendigkeit einer Videospiele-AG an unserer Schule

März 31, 2009

Hier mal ein Artikel, den ich von unserer Schulhomepage cross-poste:

Man mag davon halten, was man will, aber es geht kein Weg daran vorbei: Videospiele sind ein großer Bestandteil der modernen Jugendkultur. Im vergangenen Herbst fanden auf dem Kölner Messegelände die World Cyber Games statt, die weltweit größten, jährlich stattfindenden E-Sport-Meisterschaften, d.h. sozusagen die Olympischen Spiele der professionellen Computerspieler. Und da, wo „gezockt“ wird, spitzen sich nicht nur die Ohren von leidenschaftlichen Spielern, sondern auch die von besorgten Medienwächtern und Jugendbeauftragten.

Somit rückten nicht nur Mannschaften aus aller Welt an, um sich in den verschiedensten Spielkategorien zu duellieren, sondern auch Medienwissenschaftler und Pädagogen aus ganz Deutschland, um an der parallel zu den WCG stattfindenden Tagung „Computerspiele Camp(us) Cologne“ teilzunehmen. Auch ich war dort – jedoch nicht, wie spaßhaft von manchen Schülern unterstellt, um mich am Joypad zu verausgaben, sondern um mir die Vorstellung verschiedener medienpädagogischer Projekte anzusehen.

Ich war gespannt, ob der auf diesem Forum geführte Diskurs eine einseitige Verurteilung von Computerspielen würde, wie sie oft bis dato im Fernsehen und anderen Medien praktiziert wurde. Im Laufe des Tages wurden dreizehn verschiedene Projekte vorgestellt, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Computerspiele beschäftigten. Trotz der Fülle an Informationen waren die Beiträge durchweg spannend und betrachteten die Thematik sehr differenziert. Es wurde keineswegs nur der Zeigefinger erhoben und die heutigen Jugendlichen als wandelnde Zeitbomben und Süchtige abgestempelt, sondern die anwesenden Referenten präsentierten sich als reflektierte, verständnisvolle, aber auch kritische Experten, die sowohl die Begeisterung der Spieler, als auch die von Skeptikern vorgebrachten möglichen Gefahren angemessen vertraten.

Angeregt durch den vielseitigen Input regte sich in mir der Gedanke, an unserer Schule eine AG zu gründen, die sich in ähnlicher Weise mit Enthusiasmus und Kompetenz verantwortungsvoll dem Thema widmet. Erste Kontakte wurden geknüpft, doch die alltäglichen Pflichten eines Lehrers ließen den Gedanken in den Hintergrund rücken. Dann passierte Winnenden. Die Öffentlichkeit nahm sich unter anderem auch des Themas Videospiele an. Ich vermisste ein wenig die Sicht der Schüler, auch wenn der Diskurs differenzierter geführt wurde als nach dem Amoklauf von Emsdetten. So nahm ich mir vor, die Planung besagter AG wieder aufzunehmen.

Aber warum braucht eine Schule eine Videospiele-AG? Zum einen ist es unbestreitbarer Fakt, dass Computerspiele Teil des Alltags unserer Schüler sind. Die AG bietet nun den Teilnehmern die Möglichkeit, sich einmal aus einem anderen Winkel mit Spielen zu beschäftigen. Wer sich schon immer einmal an Rezensionen versuchen wollte, bekommt hier die Gelegenheit, zusammen mit den anderen Mitgliedern einen Kriterienkatalog zu erarbeiten und daran orientiert und begleitet von einem Lehrer Artikel für eine neue Sektion der Homepage zu schreiben. Nicht nur erhält man so die Möglichkeit, anderen sein Hobby zu präsentieren, das ganze hat außerdem auch noch Übungscharakter für die Schule, denn eine Rezension muss schließlich die drei typischen Anforderungsbereiche einer Klausur (Zusammenfassung, Analyse und Meinung) beinhalten.

Des Weiteren kann die AG Aufklärungsarbeit leisten und zur Information der Mitschüler und Eltern dienen, indem sie Spiele vorstellt und Kaufberatung bietet. Last but not least soll sie auch ein Forum der Jugendlichen sein, um zu zeigen, dass sie verantwortungsvoll mit Spielen und modernen Medien umgehen können und nicht potentielle Amokläufer sind. Neben den regelmäßigen Rezensionen aller gängigen Spielegenres sind weitere Aktionen wie Berichterstattung von der diesjährigen Spielemesse GamesCom, eventuelle Podcasts für die Homepage und Infostände auf Schulfesten und -veranstaltungen vorgesehen.

Das HvB-Gymnasium war schon immer stolz auf das breite Spektrum an kulturellen und bildenden Angeboten. Mit der Videospiele-AG fügen wir nun unserem Profil einen weiteren innovativen Aspekt hinzu, der Brücken zwischen Eltern und Schülern, Fans und Kritikern, sowie zwischen Spaß und Ernst schlagen soll.

Fragen beantworte ich jederzeit gerne per Mail oder persönlich und freue mich auf das zahlreiche Erscheinen interessierter Schüler auf dem Infotreffen, dessen genauer Termin noch angekündigt wird.

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Powerpoint Präsentation zu Genetic Engineering

März 24, 2009

Lieber GK13 Englisch,

hier wie angekündigt die Powerpoint Präsentation zu Genetic Engineering von André und Adil.

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Neil Gaiman im Interview bei The Colbert Report

März 18, 2009

Neil Gaiman, einer meiner Lieblingsautoren, war letztens bei Stephen Colbert und hat ein Interview zu seinem neuen Buch „The Graveyard Book“ gegeben, da es einen Newberry Medal Award gewonnen hat:

Hier klicken um zum Interview (in Englisch) zu gelangen.

Absolut sehenswert und nicht gescriptet, was mal wieder zeigt, wie gut er mit Worten umgehen kann.

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Twitter

März 16, 2009

Twitter ist so etwas wie ein Mini-Blog. Angemeldete Benutzer können Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen senden und die Nachrichten anderer Benutzer empfangen. Die Nachrichten werden „Updates“ oder „Tweets“ (engl. to tweet, deutsch zwitschern) genannt. Das soziale Netzwerk beruht darauf, dass man anderen Benutzern folgt (engl. „following“), das heißt die Updates anderer Benutzer abonniert. Benutzer, die einem Teilnehmer folgen, nennt man dessen „Follower“.

Wie bei einer SMS muss man sich also an das bare Minimum halten, was gerade den Reiz des Ganzen ausmacht. Man kann sogar vom Handy aus per SMS Beiträge schreiben. schreiben. Oft sind die Themen der Beiträge auch eher einfacher Natur,  was man gerade macht oder erlebt hat, z.B. „Korrigiere Klausuren, warum machen alle soviele Fehler beim Zitieren?“ oder „Habe gerade die beste Klausur meines Lebens gelesen. Der Schüler sollte direkt einen Lehrstuhl erhalten, Hut ab.“

Ich benutze Twitter seit kurzem auch und veröffentliche darüber zufällige Gedankengänge zwischendurch, kurze Hinweise an meine Leser und sende Nachrichten an andere Twitter-User.

Wer mir folgen will findet mich unter http://twitter.com/MrWieland. Meine zwei jeweils neuesten Tweets habe ich rechts unter der Überschrift „MrW @ Twitter“ in das Blog eingebunden. Bitte nicht wundern, wenn ein Beitrag mit „@Herr_Rau“ o.ä. beginnt, das ist dann eine Antwort an einen anderen Twitter-User. Bei Interesse einfach drauf klicken und auf Twitter weiterlesen.

Ach ja, Twitter ist natürlich kostenlos und werbefrei. Weitere Informationen auf Wikipedia.

Probiert’s mal aus und schickt mir Eure Twitter-Adresse.

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Für alle die Abitur in Englisch machen…

März 12, 2009

Falls Ihr es noch nicht wisst:

Unter

http://www.standardsicherung.nrw.de/abitur-gost/fach.php?fach=3

könnt Ihr Vorgaben, Fachliche Hinweise und sonstige Materialien, Operatoren und Konstruktionsvorgaben, Probeklausuren 2006 und Schülerlösungen zu den Probeklausuren 2006 einsehen.

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Newspaper articles: broadsheet vs tabloid

März 11, 2009

Speziell für meine GK11 Schüler aber auch für alle anderen, hier zwei nützliche Downloads:

Viel Spaß damit. 😀

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Political speeches – The Obama Special

März 5, 2009

Das Abitur rückt näher und wer weiß, vielleicht gibt’s ja wieder eine politische Rede. Anbieten würde sich ja etwas von Herrn Obama. Für diejenigen, die üben wollen, habe ich hier mal ein paar Sachen zusammengestellt:

  • zum Download: der Text zur presidential victory speech mit zwei typischen Klausuraufgaben zu den Anforderungsbereichen I und II, hier (im PDF-Format).
  • die Rede zum Anhören, ansehen und auch downloaden: sound und video files der Rede auf AmericanRhetoric.Com
  • für die faulen Säcke unter Euch: einige Erläuterungen auf Wikipedia (recht guter Artikel).
  • Alle kennen die Anapher (engl. anaphora), aber kennt Ihr auch das Gegenstück, die epistrophe? Solltet Ihr aber, denn sie wird in vielen Reden benutzt. Erklärungen auf Wikipedia und auf AmericanRhetoric.Com (mit Beispielen und Soundclips)
  • Kleine Fingerübung für Zwischendurch: Der Radiosender WDR2 hat eine sporadisch gesendete Comedy-Serie, die die Sprechweise Obamas aufs Korn nimmt. Es lohnt sich, das einmal anzuhören und zu überlegen, welche typischen Elemente das sind. Hier zu finden (Flashplayer wird benötigt).

Außerdem dürfen alle natürlich die Liste gerne ergänzen und sich in den Kommentaren über die Rede(n) austauschen – eine kollektive virtuelle Interpretation wäre doch mal ganz interessant. 😀