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Alternativen zu Wikipedia

Mai 14, 2008

Im letzten Artikel schrieb ich ja etwas über die Nebenwirkungen von übermäßigem Wikipedia-Genuß. Vielleicht fragt Ihr Euch „Welche Alternativen gibt es?“

Nundenn, hier sind zwei:

  • Microsoft Encarta. Gibt’s in Deutsch und in Englisch und umfasst Enzyklopädie, Wörterbuch, Atlas uvm. Nicht alles ist zwar einsehbar, aber eine ganze Menge, ausserdem ist dieses Nachschlagewerk redaktionell bearbeitet, und nicht frei editierbar wie Wikipedia.
  • Universitätsseiten. Informationen hier sind meistens ebenfalls zuverlässig, da sie von Instituten, Dozenten und (nach Prüfung) auch von deren Studenten eingestellt werden. An diese Informationen kommt man am einfachsten über Google. hier gebt Ihr den Suchbegriff (ohne Anführungszeichen) ein, also z.B. „Utopia“ und „definition“ schon bekommt Ihr eine Definition. Bisher sind die Ergebnisse aber NOCH NICHT auf Unis beschränkt. Bei amerikanischen und britischen Universitäten ist das ganz einfach zu ändern, indem Ihr die Option „site:.edu“ (für amerikanische Unis) und „site:.ac.uk“ (für britische Unis) an den Suchbegriff hängt. Bei deutschen Unis ist das schwieriger, da es in Deutschland keine eigene Domain für Universitäten gibt. Daher hilft es oft, einen weiteren Suchbegriff wie „Universität“ beizufügen oder schlicht und einfach auf die Adressen der Ergebnisse zu achten, die zumeist so klingen wie „uni-koeln.de“ oder „fh-koeln.de“. Eine Suche per Google könnte also so aussehen:
  • Utopia definition site:.ac.uk
    oder
    Dystopia definition site:.edu

  • Eigentlich beziehe ich mich hier hauptsächlich auf elektronische Nachschlagewerke aus dem Internet, schließe mich aber voll und ganz dem ersten Kommentar zum Beitrag an: „Ich trau es mich ja kaum vorzuschlagen, aber der Gang in eine gute Bibliothek wirkt auch manchmal Wunder 🙂 Es ist erstaunlich, wie viele interessante und nützliche Dinge auf totem Holz existieren, die es bisher noch gar nicht im weltweiten Datennetz gibt…“ Absolut richtig. Geht ruhig mal in eine Bibliothek, die Uni Köln z.B. hat sowohl Bücher als auch aktuelle Zeitschriften aus allen vorstellbaren Fachbereichen. Wer hierzu nicht bereit ist, sollte sich meiner persönlichen Meinung nach zweimal überlegen, ob er eine Facharbeit schreiben will. (Danke an Tim Bartel für den Hinweis. ^^ )

Wer sich dennoch, trotz allem nicht von Wikipedia trennen kann, dem sei folgendes ans Herz gelegt. Ein halbwegs seriöser Wikipedia-Artikel gibt in den Fußnoten Quellen an. Folgt den Links, die hier angegeben sind und überprüft die Infos auf den Original-Seiten. Das dauert nicht viel länger und beeindruckt Euren Lehrer ungleich mehr, als wenn Ihr faul seid und das ganze von Wikipedia kopiert, da Ihr Euch wenigstens halbwegs kritisch mit der Materie auseinandersetzt.

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3 Kommentare

  1. Ich trau es mich ja kaum vorzuschlagen, aber der Gang in eine gute Bibliothek wirkt auch manchmal Wunder 🙂

    Es ist erstaunlich, wie viele interessante und nützliche Dinge auf totem Holz existieren, die es bisher noch gar nicht im weltweiten Datennetz gibt…


  2. Das ist natürlich richtig. Ich hätte vielleicht darauf hinweisen sollen, dass ich mich auf elektronische Alternativen beziehe… 😀


  3. Ich denk ein wichtiger Blick bei Wikipedia muss auf die Diskussionsseite gehen. Erstmal merkt man dort häufig ungefiltert welcher Weltanschauung Autoren anhängen, und zweitens werden dort auch kritische Diskussionen, die sich um die Bewertung eines Ereignisses… ergeben, meist nachvollziehbar dargestellt.



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