500 Years of Female Portraits in Western Art
Picasso

Ich hatte ja vor einiger Zeit einen Beitrag über den Eurovision Song Contest gemacht, für den ich auch ein YouTube Video des Apocalyptica-Auftritts hochgeladen habe. Jetzt habe ich mich gefragt, wie mein YouTube-Video über 5000 views seitdem bekommen hat. Jetzt habe ich die Antwort.
Apocalyptica selbst haben auf ihrer MySpace-Seite auf das Video gelinkt.
Das Internet ist ein Dorf. Und heute sitze ich auf dem Marktplatz. Naja, vielleicht eher in einer Seitengasse vom Marktplatz. Oder so.

Folgende Meldung hat mir mein Brennprogramm gerade gemeldet:

Was soll das heissen?!? Ich wollte eine Audio-CD brennen und nicht eine Laserkanone abfeuern!!!

Manchmal frage ich mich, ob manche meiner Schüler in der Klausur zu nervös sind, korrekt Wörter zu zählen. Anders kann ich mir Differenzen von 40 bis 70 Wörtern pro Spalte nicht erklären. Und selbst als Referendar hat man die notwendige Routine, auf einen Blick zu erkennen, dass bei mittelgroßer Schrift nicht weit über 200 Wörter in eine Spalte passen. Und dann wird man halt stutzig und schaut noch ein wenig genauer hin, sprich: es wird nachgezählt.
Selbst wenn man aus Versehen die Zitate mitgezählt hat, die NICHT zu den gezählten Worten addiert werden dürfen.
Solche Verzähler habe ich natürlich auch schon nach unten erlebt, aber die Fehler nach oben kommen doch öfter vor.

Komisch, immer wenn ich was über Videospiele schreibe, antworten mehr Leute als sonst. Daher, hier für Euch ein interessanter Artikel über die ersten Videospiele überhaupt und den Mann der sie erfunden hat: „Videogames turn 40 years“
Ein Artikel darüber, wie alles im Mai 1967 angefangen hat, über einen Mann der die ersten Fernseher zum Darstellen von „elektronischen Spielen“ genutzt hat – finanziert von einer Rüstungsfirma mit dicken Auftragsbüchern, zur Zeit des Kalten Krieges, der zu dem Zeitpunkt in vollem Gange war. Hier ein kurzer Ausschnitt:
„ In 1967, a bold engineer with a vision led a small team to create the world’s first electronic games to use an ordinary television set as a medium. Wary of naysayers from within, the video mavericks sequestered themselves behind closed doors, and for good reason: They worked under the payroll of Sanders Associates, a giant Cold War defense contractor. As hippies on the streets of San Francisco stuck flowers in the barrels of guns, three men in snowy New Hampshire crafted the future of electronic entertainment deep in the heart of a commercial war machine. In May of 1967, the world’s first videogames — as we know them today — made their quiet, humble entrance into the world.“ 

…war der Auftritt von Apocalyptica, der Rest war eine Farce.
Ich bin ja immer teils beeindruckt und mitgerissen, teils amüsiert wenn die Jungs ihre Mähnen zu den Cello-Klängen schütteln. \m/
\m/
Aber dieser Auftritt war wirklich faszinierend, fand ich. Es hat mich stark an eine Mischung aus den Zirkus-Freakshows des 19./20. Jhdts und dem Cirque Du Soleil erinnert.
Für diejenigen, die es nicht gesehen haben:
PS: Was mich daran erinnert, dass ich letztes Wochenende die größte Ansammlung von Gitarrenverstärkern in einem Raum (etwa so groß wie unser PZ) gesehen habe. Ich fürchtete mich die ganze Zeit vor einer plötzlichen Rückkopplung und was sie mit meinem Trommelfell anstellen würde:

Aufgenommen im Musicstore Köln. Auch wenn man nichts kauft, auch einfach nur zum Gucken interessant. Mehr Bilder bei den Fotos.

In Ergänzung zum letzten Artikel über die Gefahren von Google Earth.
Gefunden per Zufall auf GoogleWatchBlog (muss ich mir mal näher angucken).

Habe vorhin auf 3Sat einen Beitrag der Schweizer Sendung „Kulturplatz“ über Google Earth gesehen. Sehr interessant. Ich wusste garnicht, dass Google Earth mittlerweile schon von Terroristen zur Planung von Anschlägen genutzt wird. Deswegen hat das Britische Militär veranlasst, die entsprechenden Bilder von Stützpunkten zu ersetzen. Auch Bilder des verwüsteten New Orleans wurden nach dem Wirbelsturm Katrina durch Bilder einer intakten Ansicht ersetzt, diesmal in Selbstzensur von Google (was nach heftigen Protesten wieder rückgängig gemacht wurde). Der Beitrag zeigt, dass man sich nicht immer auf Google (und auch allgemein das Internet) verlassen kann, legt nahe, welche Beeinflussung durch das Netz möglich ist, und plädiert für einen kritischen Umgang mit Internetdaten.
Kann ich nur so unterschreiben. Nicht alles was glänzt ist Gold, und nicht alles was Wikipedia und Google ausspucken ist in Stein gemeisselt.
Den Beitrag gibt’s hier, allerdings ist das Schweizerdeutsch manchmal etwas schwer zu verstehen ohne Untertitel (Dauer knapp 7 Minuten).


Amerikanische Studenten bauen Donkey Kong Videospiel am verglasten Treppenhaus ihrer Uni nach – mit PostIt-Zetteln:
Bilder, Story und YouTube Video gibt’s hier: UCSC Engineering Building Attacked by Giant Gorilla
Saubere Leistung. Wenn Ihr die Schulleitung dazu bekommt, ein Counterstrike-Bild auf unser Hauptgebäude zu zaubern, kaufe ich die PostIts.
Nicht wirklich. Bevor jemand auf dumme Gedanken kommt.
(gefunden auf Wil Wheaton’s Blog)