Ich weiss, dass einige von Euch Bittorrent-Netzwerke benutzen. Daher finde ich es immer wichtig, ein bisschen darauf hinzuweisen, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, nur weil man sein Gegenüber nicht sehen kann. Im Gegenteil: IPs sind gerade bei Bittorrent frei einsehbar und seit Januar 2007 müssen alle Provider die Verbindungsdaten für 6 Monate speichern. Big Brother has been watching you for quite some time… Wem jetzt gerade das Herz in die Hose sinkt, der sollte sich folgende Alternative überlegen:
Mitschneiden erlaubt: MP3-Archiv per Web-Radio zusammenstellen
Wer ein für jedermann erreichbares Web-Radio betreibt, muss dafür eine Vergütung an die GEMA und die GVL (Vertretungen der ausübenden Künstler und der Tonträgerhersteller) oder ähnliche Organisationen im Ausland zahlen. Deshalb dürfen Sie die gespielten Stücke für den privaten Gebrauch auf Festplatte mitschneiden und anschließend auf CDs brennen oder auf einen MP3-Player überspielen. Mit dem Kauf der Speichermedien, die sich für eine Vervielfältigung eignen, haben Sie bereits eine Urheberabgabe gezahlt.
Achtung: Mitschnitte aus dem Web-Radio dürfen Sie keinesfalls über Tauschbörsen anbieten, von dort herunterladen oder als Kopie an Dritte weitergeben.
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus einem interessanten Artikel auf PCWelt.de, der erklärt, wie man Radiosender mitschneidet. Man kann sogar der (Freeware-)Software sagen, sie soll nur einen bestimmten Titel suchen und aufnehmen, wenn er auf einem Sender gefunden wird.
Ebenfalls eine Möglichkeit ist die Aufzeichnung des Tons eines YouTube Videos, z.B. mit der Freeware No23 Recorder, die sämtliche Töne Eures PCs, in diesem Fall von YouTube, mitschneiden kann.
Wichtig ist nur, dass man sie nicht weitergibt, auch nicht mal eben über Bluetooth an den schlafenden Kumpel neben mir im Englischkurs.
Und natürlich gibt’s immernoch die Möglichkeit, über die Homepages der Bands selbst an kostenlose Musik zu kommen, einen entsprechenden Beitrag dazu hatte ich ja schonmal geschrieben. Das hat den Vorteil, das man auch mal Musik abseits der Charts wahrnimmt und sich nicht immer wie eine Herde von Konsum-Schafen verhält.
Schaut’s Euch mal an, wenn jemand weitere Links und Alternativen hat, würde ich mich über eine Nachricht freuen.